Handlungsziele im Lokalen Aktionsplan Barnim
1. Weiterbildungsangebote sensibilisieren die Mitarbeiter kommunaler Institutionen, des Ämternetzwerkes sowie freier Träger und Initiativen für die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements und die Auseinandersetzung mit lokalen Erscheinungen des Rechtsextremismus.
2. Demokratische Bürger/innenbündnisse werden qualifiziert und gefördert.
3. Informations- und Weiterbildungsprojekte für Akteure des LAP und die interessierte Öffentlichkeit werden angeboten.
4. Jugendgruppen / Jugendinitiativen werden bei der Konzept- und Projektentwicklung einer jugendgemäßen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus durch geeignete Träger begleitet. Selbstorganisierte jugendkulturelle Projekte und die politische und historische Bildung der Barnimer Jugend, insbesondere im ländlichen Raum, werden unterstützt.
5. In Schulen finden Projekte zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus statt.
6. Ein Projekt unterstützt Migrantenorganisationen und stärkt sie in der Ausübung ihrer (öffentlichen) Interessenvertretung.
7. Die interkulturelle Verständigung und die Sensibilisierung der Aufnahmegesellschaft für die Belange von Zugewanderten werden gefördert. Insbesondere im Rahmen der Antirassismuswoche finden Veranstaltungen zu Flüchtlingsarbeit und (Alltags)Rassismus statt.
8. Ein Landkreisweites „Frühwarnsystem“ für alle demokratischen, mit dem Thema beschäftigten Akteure, wird aufgebaut.
9. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen der Jugend- und Gemeinwesenarbeit, des Sports und Mitglieder lokaler Vereine werden im Rahmen von Seminaren über rechtsextreme Strukturen und deren Wirken aufgeklärt.
10. Im Landkreis finden Informationsveranstaltungen zu Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus statt.

