TOLERANZ FÖRDERN, KOMPETENZ STÄRKEN.
Das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.
Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Lokaler Aktionsplan Barnim
Im September 2007 ist der Lokale Aktionsplan Barnim im Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. gestartet. Seit Januar 2011 wird er im Nachfolgeprogramm "TOLERANZ FÖRDERN, KOMPETENZ STÄRKEN" weitergeführt.
„Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor allem unter Jugendlichen stärken sollen.
Hier arbeiten die Kommune und lokale Akteure der Zivilgesellschaft - von Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern - eng zusammen.
Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie für Toleranz und Vielfalt, für demokratisches Handeln und gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort. So verhindert dieses dichte Netzwerk der demokratischen Kräfte, dass sich gefährliches Gedankengut unter Kindern und Jugendlichen in der Region ausbreiten kann."
So beschreibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Programmbereich "Entwicklung integrierter lokaler Strategien" (Lokale Aktionspläne) im Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN, KOMPETENZ STÄRKEN" in seinem Internetauftritt.
Modellprojekte
Im Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" werden auch themenbezogene Modellprojekte gefördert. Sie entwickeln und erproben neue Ideen und Methoden im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.
Das Modellprojekt Kinderrechte in der Kommune der Amadeu Antonio Stiftung macht sich in Eberswalde gemeinsam mit dem Projekt "Nordlicht" am Standort Nordend Schule und der Freien Montessorischule für die Kinder- und Menschenrechte stark. Die beteiligten Kinder setzen sich vor allem mit der Bedeutung der Kinderrechte für ihre eigene Lebenswelt auseinander und entwickeln Ideen und Vorhaben für Verbesserungen in ihrem Lebensumfeld. Dazu benötigen sie die Akzeptanz und Mitwirkung der Erwachsenen.

