Lokaler Aktionsplan Barnim

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Ziele und Zielgruppen

Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete und umgesetzte Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor allem unter den jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohnern stärken sollen. Hier arbeiten die Kommune und die lokalen Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft - von den Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen - eng zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort und setzen sie dann zusammen im Lokalen Begleitausschuss in Aktionen und Projekte um. So verhindert dieses dichte Netzwerk der demokratischen Kräfte, dass sich gefährliches Gedankengut unter den Kindern und Jugendlichen in der Region ausbreiten kann.

Der Landkreis Barnim gehört seit 2007 zu den 10 Kommunen, die in Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend Vielfalt, Toleranz und Demokratie" einen Lokalen Aktionsplan umsetzen. Damit stehen der Kommune bis Ende 2010 jährlich Mittel in Höhe von bis zu 100.000,00 Euro zur Verfügung, die zur Förderung von Projekten an Vereine und Initiativen vergeben werden.

Für 2011 werden im Rahmen des neuen Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" die bisherigen bewährten 90 Lokalen Aktionspläne, unter ihnen der LAP Barnim, weiterhin mit bis zu 40.000 Euro pro Jahr gefördert, um die erworbenen Kenntnisse und aufgebauten Strukturen in der Region zu festigen.