Lokaler Aktionsplan Barnim

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VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Mit dem Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" verstärkt die Bundesregierung den Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland.
Ziel des auf Dauer angelegten Programms ist es, Vielfalt, Toleranz und Demokratie als zentrale Werte der gesamten Gesellschaft zu festigen und gerade Kinder und Jugendliche früh für diese grundlegenden Regeln eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens zu gewinnen. "VIELFALT TUT GUT." fördert deshalb vor allem die politische Bildung sowie die Arbeit im präventiv-pädagogischen Bereich. 

 

Lokaler Aktionsplan Barnim

Im September 2007 ist der Lokale Aktionsplan Barnim im Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. gestartet.

„Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete und umgesetzte Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor allem unter den jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohnern stärken sollen. Hier arbeiten die Kommune und die lokalen Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft - von den Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen - eng zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort und setzen sie dann zusammen im Lokalen Begleitausschuss in Aktionen und Projekte um. So verhindert dieses dichte Netzwerk der demokratischen Kräfte, dass sich gefährliches Gedankengut unter den Kindern und Jugendlichen in der Region ausbreiten kann. "

So beschreibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Programmbereich "Entwicklung integrierter lokaler Strategien" (Lokale Aktionspläne) im Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" in seinem Internetauftritt.

 

Modellprojekte

Im Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" werden auch themenbezogene Modellprojekte gefördert. Sie entwickeln und erproben neue Ideen und Methoden im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Das Modellprojekt Kinderrechte in der Kommune der Amadeu Antonio Stiftung macht sich in Eberswalde gemeinsam mit dem Projekt "Nordlicht" am Standort Nordend Schule und der Freien Montessorischule für die Kinder- und Menschenrechte stark. Die beteiligten Kinder setzen sich vor allem mit der Bedeutung der Kinderrechte für ihre eigene Lebenswelt auseinander und entwickeln Ideen und Vorhaben für Verbesserungen in ihrem Lebensumfeld. Dazu benötigen sie die Akzeptanz und Mitwirkung der Erwachsenen.  

Das Modellprojekt Profil und Professionalität der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork Brandenburg e.V. ist im Barnim ebenso tätig wie das Modellprojekt Kompetenzzentrum gegen Extremismus und Gewalt (KEG) beim Europa-Zentrum-Brandenburg-Berlin (EZBB) des Regionalen Fördervereins e.V..